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Gewerkschaft Transnet

Für die Rechte der Beschäftigten im Iran

19.06.2009 Der Konflikt um die möglicherweise gefälschten Präsidentschaftswahl im Iran könnte zu einer Umwälzung der iranischen Gesellschaft führen. In dieser Situation setzt sich die ITF (der auch TRANSNET angehört) verstärkt für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Iran ein.
Am 26. Juni wird es einen weltweiten Aktionstag für die Rechte der Beschäftigten im Iran geben. Dafür hat sich die ITF mit drei anderen internationalen Spitzenverbänden zusammengeschlossen.
Seit Jahren schon stehen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Iran und ihre Gewerkschaften unter starkem Druck. Ihre Rechte wurden zum Teil stark beschnitten. So haben sich ITF und TRANSNET lange vehement für die Freilassung von Mansur Osanloo eingesetzt. Der Vorsitzende der Busfahrergewerkschaft von Teheran gehört zu den Gewerkschaftern, die immer wieder unter fadenscheinigen Vorwänden inhaftiert wurden, um die Gewerkschaften einzuschüchtern.
Damit muss Schluss sein. Die ITF fordert:
Die unverzügliche und bedingungslose Freilassung inhaftierter Gewerkschafter im Iran
Die Anerkennung freier Gewerkschaften
Die Anerkennung der Konventionen der ILO (Internationale Arbeitsorganisation) durch den Iran
Die Einführung von Tarifverträgen
Zur Kampagnenseite der ITF (nicht auf deutsch!) geht es hier:
http://www.justiceforiranianworkers.org/


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